23.01.2019

Nach Worten müssen Taten folgen!

Bild: A.Kuemmel@komba

Nach ins Stocken geratenen Verhandlungen haben wir, zusammen mit unserem Mitbewerber, bei den Arbeitgebern einen Denkprozess in Gang gesetzt. Glaubt man den Ankündigungen in den Medien möchte der BDLS nun endlich ein greifbares Angebot vorlegen.

 

  

 

 

 

Seit dem 17.Oktober 2018 verhandelt der dbb, bestehend aus einer Verhandlungskommission aus VPS und Komba, mit dem Arbeitgeberverband BDLS für die knapp 23.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen bundesweiten Manteltarifvertrag und erstmals einen Entgelttarifvertrag für alle Bundesländer.

Erst in der dritten Verhandlungsrunde, am 07.Dezember 2018, hat uns der Arbeitgeber Zahlen für eine sehr komplexe Entgeltmatrix genannt. Ein Angebot konnte man dies noch nicht nennen.

Dass es einen einheitlichen Lohn für gleiche Arbeit geben muss haben die Arbeitgeber schon einmal verstanden. Dass dieser Lohn aber auch der Tätigkeit und der Belastung entsprechen muss ist bis zum Jahresende nicht verstanden worden. Wenn in der letzten Verhandlungsrunde, am 21.Dezember 2018, wieder nur ein zucken des Arbeitgebers kommt muss dieser sich nicht über die Folgen nach Ende der Friedenspflicht wundern.

Nun den schwarzen Peter den Arbeitnehmervertretern sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu zuschieben und die Leittragenden, die Fluggäste, zu nutzen um Druck auf die Kolleginnen und Kollegen aus zu üben, ist nicht schön.

Das Jammern der Flughafenbetreiber und Fluggesellschaften ist lächerlich. Vielmehr müssen diese Wirtschaftsunternehmen endlich Verantwortung übernehmen und verstehen, dass die Sicherheit Ihrer Fluggäste (Kunden) kein Geschenk ist sondern nun einmal Geld kostet. Zu teuer kann das Fliegen noch nicht sein, da es immer noch günstiger ist von Berlin nach Köln zu fliegen als mit dem Taxi vom Berliner Hauptbahnhof zum Flughafen Tegel zu fahren (Quelle Eurowings).

Wir sind nun gespannt in wie weit der Arbeitgeberverband verstanden hat um was es geht und wir sind auch bereit den so oft geforderten Schritt auf den Arbeitgeber zu zugehen wenn mehr als nur ein müdes zucken am Morgigen Tag zu sehen ist. 

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