12.10.2018

Der sogenannte "Luftfahrtgipfel"

Am 05.Oktober hat der Bundesverkehrminister zum Luftfahrtgipfel geladen. Leider nur sehr einseitig.

In diesem Jahr mussten Luftfahrtunternehmen sowie Flughafenbetreiber wegen Personalmangels, miserabler Ressourcennutzung und Streiks hunderte Flüge streichen.

Darunter leiden in erster Linie die Reisenden. Viele Verbindungen waren von Verspätungen betroffen. Als Reaktion der Bundesregierung hat der Bundesverkehrsminister, Andreas Scheuer, am 05. Oktober einen Luftfahrtgipfel veranstaltet.

Beim Luftfahrtgipfel in Hamburg haben Wirtschaft und Politik am vergangenen Freitag 24 Maßnahmen beschlossen, welche doch zum Teil sehr skeptisch zu beurteilen sind. Gute Ansätze verbergen sich in der Abschlusserklärung.

Viele der Vorsätze kommen aus der Wirtschaft und sind komplett ohne Arbeitnehmervertretungen (welche zum Gipfel nicht eingeladen waren) beschlossen. So wurde eine „flexible und anreizbasierte“ Dienstplanung beschlossen. Solche Themen sind und müssen tariflich geregelt werden. Eine Überprüfung der Organisation oder auch Zuständigkeit widersprechen wir als Verband Private Sicherheit weiterhin. Zunächst muss der Kontrollprozess mit allen Beteiligten optimiert werden um zuerst effizient einen hoheitlichen Sicherheitsauftrag zu gewährleisten mit einer guten Effektivität. „Da die Rede von hoheitlichen Sicherheitsaufgaben ist, stellt sich auch nicht die Frage der Zuständigkeit“, so der Vorsitzende des VPS, Lars Frosina. „Die Organisation folgt der Aufgabe.“

Positiv begrüßen wir die „Hausaufgaben“ und Absichtserklärung der Flughafenbetreiber mehr Flächen für Sicherheitskontrollen bereit zu stellen und die Optimierung der Zufuhr von Fluggästen zu den Kontrollstellen.

Ein Luftfahrtgipfel ohne die Beteiligung der Fachverbände und Zuarbeit von der Basis ist sicher bewegend, jedoch sehr wenig Bewegung in einem schnellen Business. Schnelle wirksame Lösungen gelingen nur in Zusammenarbeit mit allen am Luftverkehr beteiligten Akteuren.

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